„Das Happiness Projekt“ im Februar

Angekommen im Februar und somit dem nächsten Kapitel von Das Happiness Projekt Oder: Wie ich ein Jahr damit verbrachte, mich um meine Freunde zu kümmern, den Kleiderschrank auszumisten, Philosophen zu lesen und überhaupt mehr Freude am Leben zu haben von Gretchen Rubin. Der letzte Monat ging unheimlich schnell rum. Und einige Punkte des Themas Vitalität – Tanken Sie Energie, die ich bereits in meinem Beitrag Achtsamkeit, Happiness und zuckerfrei leben – Vorsätze für das neue Jahr angesprochen habe, habe ich sogar verinnerlichen können:

Beispielsweise gehe ich nun früher zu Bett, lese noch einen Augenblick und wache am nächsten Morgen ausgeruht mit 7 Stunden Schlaf auf. Nach etwa ein, zwei Wochen wurde mir bewusst, dass ich zum einen viel mehr Energie habe und ausgeglichener bin – oder liegt es vielleicht auch am Zuckerverzicht? Oder am Sport? Den betreibe ich nun (fast) täglich, aber nicht ganz so diszipliniert. Zumindest morgens nach dem Aufstehen grüße ich die Sonne und wenn ich vom Vor-, oder auch Vorvor-Tag keinen Muskelkater davon trage, stelle ich mich meinen Fitnessworkouts. Hinterher bin ich immer froh dem Schweinehund in den Hintern getreten zu haben. „Befreien Sie sich vom Ballast und machen Sie klar Schiff“. Ehrlich gesagt war mir diese Aufgabe die Liebste. An zwei Wochenenden aufgeteilt habe ich in Küche, Wohnzimmer, Büro, Schlafzimmer, Bad, Wc und auch im Abstellraum gewütet. Alle Schränke wurden leer gefegt und neu einsortiert. Türrahmen, Bilder, Lichtschalter und Steckdosen wurden entstaubt. Bad und Wc als auch der Fußboden in der gesamten Wohnung gewischt. Der Fensterputz gehört dagegen nicht gerade zu meinen liebsten Aufgaben und wurde damit als „unangenehme Aufgabe“ erledigt. Letztlich, wenn man es dann erst einmal anpackt, ist es doch recht schnell und einfach erledigt. Und über „seien Sie energiegeladener“ werde ich nächste Woche, wenn  die sieben Wochen ohne Zucker um sind und ich diese bis dahin auch durchgehalten habe, schreiben.

Nun zum Thema Ehe – Denken Sie an die Liebe, welches im Kapitel Februar angesprochen wird. Verheiratet bin ich zwar (noch) nicht, aber auf eine Beziehung kann man diese Punkte natürlich auch anwenden. Und mit sicherheit auch auf Freunde und Familie. „Hören Sie auf, herumzunörgeln“, dass wird Thomas sicher gefallen, wenn ich ihn nicht daran erinnere seinen Joghurtbecher in den Müll zu werfen oder seine Socken vor dem zu Bett gehen in den Wäschekorb zu werfen. „Erwarten Sie weder Lob noch Anerkennung“ wird mit Sicherheit nicht einfach sein. Schließlich mag ich es, wenn ich für mein tun gelobt werde. Und warum auch nicht? Wenn man sich in bestimmte Aufgaben hineingekniet hat, wovon auch in diesem Falle mein Partner etwas hat. Dennoch werde ich es ausprobieren. „Kämpfen Sie mit fairen Mitteln“, wenn ich darüber nachdenke, muss ich gestehen, dass es doch Momente gibt in denen ich streit suche, obwohl ich weiss, dass Thomas der Letzte ist, der ihn verdient. „Laden Sie Ihre Problemchen nicht bei Ihrem Partner ab“. In diesem Punkt bin ich der Ansicht, dass der Partner doch zum einen da ist, um sich die Probleme anzuhören und diese eventuell zu lösen. Wenn meiner mir seine nicht anvertraut, wäre ich eher enttäuscht, als zufrieden. „Zeigen Sie Ihre Liebe“, dass mag ich gerne und mache ich hin und wieder: Kaufe ihm Süßigkeiten, die er gerne mag, wenn ich Marvel-Comics finde bringe ich ihm welche mit und schicke ihm ein Hörbuch über Audible, welches in interessieren könnte.

Wie steht ihr zu diesem Thema im Allgemeinen und zu jedem Punkt im Besonderen? Mit welchen unfairen Mitteln kämpft ihr? Und wie zeigt ihr eure Liebe?

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