Die Reise der Amy Snow von Tracy Rees

Als ihre beste Freundin Aurelia stirbt, bricht für Amy Snow eine Welt zusammen. Wie soll es nun weitergehen für sie als mittellose Frau im Jahr 1848? Doch Aurelia hat vorgesorgt: Am Tag der Beerdigung erhält Amy Snow einen Brief von ihrer Freundin. Aurelia schickt sie auf eine Reise quer durch England und zu all den Menschen, die ihr etwas bedeutet haben. Unterwegs erfährt Amy, welches schwere Geheimnis Aurelia ihr all die Jahre verschweigen musste, obwohl ihre Freundschaft darunter litt. Aber nun vertraut sich ihre Freundin ihr ein letztes Mal an. Es ist eine Reise zu Amy selbst und dem, was sie vom Leben will.

Mein Fazit: Dieser historisch fiktive Roman ist der damaligen Zeit im viktorianischen England entsprechend geschrieben. Eine spannende und gefühlvolle Reise einer tiefen Freundschaft. Unbedingt empfehlenswert!

„Das Happiness Projekt“ im Februar

Angekommen im Februar und somit dem nächsten Kapitel von Das Happiness Projekt Oder: Wie ich ein Jahr damit verbrachte, mich um meine Freunde zu kümmern, den Kleiderschrank auszumisten, Philosophen zu lesen und überhaupt mehr Freude am Leben zu haben von Gretchen Rubin. Der letzte Monat ging unheimlich schnell rum. Und einige Punkte des Themas Vitalität – Tanken Sie Energie, die ich bereits in meinem Beitrag Achtsamkeit, Happiness und zuckerfrei leben – Vorsätze für das neue Jahr angesprochen habe, habe ich sogar verinnerlichen können:

Beispielsweise gehe ich nun früher zu Bett, lese noch einen Augenblick und wache am nächsten Morgen ausgeruht mit 7 Stunden Schlaf auf. Nach etwa ein, zwei Wochen wurde mir bewusst, dass ich zum einen viel mehr Energie habe und ausgeglichener bin – oder liegt es vielleicht auch am Zuckerverzicht? Oder am Sport? Den betreibe ich nun (fast) täglich, aber nicht ganz so diszipliniert. Zumindest morgens nach dem Aufstehen grüße ich die Sonne und wenn ich vom Vor-, oder auch Vorvor-Tag keinen Muskelkater davon trage, stelle ich mich meinen Fitnessworkouts. Hinterher bin ich immer froh dem Schweinehund in den Hintern getreten zu haben. „Befreien Sie sich vom Ballast und machen Sie klar Schiff“. Ehrlich gesagt war mir diese Aufgabe die Liebste. An zwei Wochenenden aufgeteilt habe ich in Küche, Wohnzimmer, Büro, Schlafzimmer, Bad, Wc und auch im Abstellraum gewütet. Alle Schränke wurden leer gefegt und neu einsortiert. Türrahmen, Bilder, Lichtschalter und Steckdosen wurden entstaubt. Bad und Wc als auch der Fußboden in der gesamten Wohnung gewischt. Der Fensterputz gehört dagegen nicht gerade zu meinen liebsten Aufgaben und wurde damit als „unangenehme Aufgabe“ erledigt. Letztlich, wenn man es dann erst einmal anpackt, ist es doch recht schnell und einfach erledigt. Und über „seien Sie energiegeladener“ werde ich nächste Woche, wenn  die sieben Wochen ohne Zucker um sind und ich diese bis dahin auch durchgehalten habe, schreiben.

Nun zum Thema Ehe – Denken Sie an die Liebe, welches im Kapitel Februar angesprochen wird. Verheiratet bin ich zwar (noch) nicht, aber auf eine Beziehung kann man diese Punkte natürlich auch anwenden. Und mit sicherheit auch auf Freunde und Familie. „Hören Sie auf, herumzunörgeln“, dass wird Thomas sicher gefallen, wenn ich ihn nicht daran erinnere seinen Joghurtbecher in den Müll zu werfen oder seine Socken vor dem zu Bett gehen in den Wäschekorb zu werfen. „Erwarten Sie weder Lob noch Anerkennung“ wird mit Sicherheit nicht einfach sein. Schließlich mag ich es, wenn ich für mein tun gelobt werde. Und warum auch nicht? Wenn man sich in bestimmte Aufgaben hineingekniet hat, wovon auch in diesem Falle mein Partner etwas hat. Dennoch werde ich es ausprobieren. „Kämpfen Sie mit fairen Mitteln“, wenn ich darüber nachdenke, muss ich gestehen, dass es doch Momente gibt in denen ich streit suche, obwohl ich weiss, dass Thomas der Letzte ist, der ihn verdient. „Laden Sie Ihre Problemchen nicht bei Ihrem Partner ab“. In diesem Punkt bin ich der Ansicht, dass der Partner doch zum einen da ist, um sich die Probleme anzuhören und diese eventuell zu lösen. Wenn meiner mir seine nicht anvertraut, wäre ich eher enttäuscht, als zufrieden. „Zeigen Sie Ihre Liebe“, dass mag ich gerne und mache ich hin und wieder: Kaufe ihm Süßigkeiten, die er gerne mag, wenn ich Marvel-Comics finde bringe ich ihm welche mit und schicke ihm ein Hörbuch über Audible, welches in interessieren könnte.

Wie steht ihr zu diesem Thema im Allgemeinen und zu jedem Punkt im Besonderen? Mit welchen unfairen Mitteln kämpft ihr? Und wie zeigt ihr eure Liebe?

Meine Vorsätze für das neue Jahr

Jedes Jahr ist es das Gleiche. Jeder nimmt sich vor sich gesünder zu ernähren, sich mehr zu bewegen oder schlechte Angewohnheiten abzulegen. Sei es mit dem Rauchen aufzuhören oder weniger Süßigkeiten zu sich zu nehmen. Und letztlich werden diese Vorsätze, wenn nicht im Gleichen, dann im darauffolgenden Monat wieder verworfen.

Normalerweise nehme ich mir solche Vereinbarungen zum Jahreswechsel nicht vor. Da ich allerdings so schöne Weihnachtsgeschenke bekommen habe, habe ich mir gedacht, diese Gelegenheit zu nutzen und diese nicht einfach berührt ins Regal abzustellen.

Mit dem gebundenen Ringbuch 365 Wege zur Achtsamkeit – Wertvolle Tipps für mehr Gelassenheit und Lebensfreude nehme ich mir an 365 Tagen im Jahr eine Aufgabe vor: Yoga-Übungen, Mandalas ausmalen und ein Gericht nachkochen. Immer eine Kleinigkeit, die einfach zu erfüllen und dennoch für mehr Gelassenheit und Lebensfreude sorgt. Besonders freue ich mich schon auf die Häkelarbeiten.

Das Happiness Projekt Oder: Wie ich ein Jahr damit verbrachte, mich um meine Freunde zu kümmern, den Kleiderschrank auszumisten, Philosophen zu lesen und überhaupt mehr Freude am Leben zu haben von Gretchen Rubin habe ich bei einer Freundin entdeckt und mich danach umgesehen. Leider war es während unserer freien Tage, die wir letzten Sommer in Nürnberg verbracht haben, dort nicht zu bekommen, dafür lag es dann hübsch verpackt unter dem Weihnachtsbaum. Dieses Taschenbuch ist in zwölf Monate aufgeteilt. Diese behandeln bestimmte Themenbereiche: Vitalität, Ehe, Arbeit, Elternschaft, Freizeit, Freundschaft, Geld, Ewigkeit, Bücher, Achtsamkeit, Einstellung und Glück. Den Januar habe ich bereits begonnen: „Gehen Sie früher schlafen“ – statt der normalerweise sechs, fühle ich mich mit den nun sieben Stunden schlaf deutlich frischer und wacher. „Treiben Sie mehr Sport“ – für mehr Sport und Bewegung habe ich mir vorgenommen jeden Morgen etwa 10 – 20 Minuten Yoga zu machen.

Und an zwei, drei Abenden in der Woche habe ich mir entweder Pilates oder Step & Dance vorgenommen. Bisher macht es mir großen Spaß. Und den Vertrag im Fitnessstudio habe ich auch schon gekündigt.

„Befreien Sie sich von Ballast und machen Sie klar Schiff“. Und weil das so wunderbar funktioniert mache ich das etwa ein-, zweimal im Jahr. Da werden dann die DVDs aussortiert, die eh niemand schaut, die Bücher, die eh niemand liest und Kleider bzw. Hosen, die eh niemand mehr anzieht. Auch in der Küche und dem Abstellraum schmeiße ich allen Unsinn raus. Obwohl eigentlich gar nicht so viel dazu kommt. Dennoch finde ich es sehr befreiend, und außerdem kann man anderen damit auch eine Freude machen. Die Dinge, die wir nicht mehr gebrauchen werden entweder über Tauschticket gegen andere Bücher und DVDs eingetauscht, oder an Oxfam gespendet. Oxfam ist ein internationaler Verbund von verschiedenen Hilfs- und Entwicklungsorganisationen und arbeitet weltweit dafür, dass sich Menschen in armen Ländern nachhaltige und sichere Existenzgrundlagen schaffen können, Zugang zu Bildung, gesundheitlicher Versorgung, Trinkwasser und Hygiene-Einrichtungen sowie Unterstützung bei Krisen und Katastrophen erhalten.

„Packen Sie eine unangenehme Aufgabe an“. Nun schiebe ich den Fensterputz schon seit fast einem Jahr vor mir her. Ich denke, damit werde ich diesen Punkt abhaken können.

„Seien Sie energiegeladener“. Mein Stichwort für das dritte und somit letzte Buch:

Für immer zuckerfrei – schlank, gesund und glücklich ohne das süße Gift von Anastasia Zampounidis ist ein broschierter Ratgeber mit allen nützlichen Informationen dem Zucker zu entsagen. Nun habe ich mir vorgenommen bezüglich meiner Bucket-List-Aufgabe #025 Halte „sieben Wochen ohne …“ durch eben sieben Wochen auf Zucker zu verzichten. Seit dem 2. Januar enthalte ich mich nun. Einige Stimmungsschwankungen konnten ich und Andere schon merken. Und der Blick zur Keksdose ist noch da, aber der Wille durchzuhalten ist stärker. Nach Ablauf der sieben Wochen werde ich berichten, ob ich es geschafft habe und wie es mir damit erging.

Was habt ihr euch für das neue Jahr vorgenommen? Habt ihr bisher durchgehalten? Und habt ihr euch auch einmal überlegt, sieben Wochen ohne etwas durchzuhalten?

#200 Lausche einer Lesung eines neuen Bestsellers & #199 Ein Buch vom Autoren signieren lassen

Am Dienstag sind Thomas und ich nach Sulingen zum Stadttheater Sulingen gefahren. Seit Wochen freuen wir uns auf die Krimi-Lesung mit dem besten deutschen Autoren des Psychothrillers Sebastian Fitzek. Und gleich zwei Aufgaben konnte ich an einem Abend erledigen.

Beim Betreten des Stadttheaters haben wir schon Schwierigkeiten aus der Tür zu kommen. Es gibt kaum noch Platz. Die Lesung ist bis auf den letzten Platz ausverkauft. Letztlich schaffen wir doch einige wenige Schritte. Es wird Orangensaft und Sekt gereicht. Ich nehme mir einen Orangensaft. Zu unserer linken steht ein Verkaufsstand. Neben dem neuesten Werk „Flugangst 7A“, der heute vorgestellt wird, stehen weitere Bände von Sebastian Fitzek zum Verkauf, sowie das Brettspiel, welches erst vor kurzem auf den Markt gekommen ist. Leider bin ich absolut kein Bargeldmensch und die nächste Bank, der meine Bankkarte angehört zu weit entfernt, sodass ich mich für einen späteren Kauf entscheide.

20:00 Uhr. Es geht los. Die Lesung beginnt. Alle setzen sich auf ihre Plätze. Dann wird es ruhiger und der Veranstalter, der Kreissparkasse Diepholz, der diesen Abend in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Sulingen und dem Radio Bremen organisiert haben, richtet ein paar Worte an seine Gäste bis schließlich Sebastian Fitzek unter großem Applaus auf die Bühne kommt. Abwechselnd beantwortet er Fragen von der Moderatorin und liest einige Passagen aus seinem neuen Buch.

Nach eineinhalb informativen und amüsanten Stunden durfte man den Autoren auch um ein Autogramm oder ein gemeinsames Bild bitten, wenn man sich denn die Zeit dafür nehmen möchte. Natürlich haben wir das und Thomas hat auch sein Autogramm und sogar ein Foto mit Sebastian Fitzek gemacht. Dieses prangt nun auf seinem Smartphone als Sperrbildschirm und wird stolz herumgezeigt. Alles in allem ein sehr gelungener Abend und dafür würde ich sogar weiter fahren als Sulingen.

Welchen Autoren habt ihr schon getroffen? Habt ihr alle Bücher unterm Arm signieren lassen? Und seid ihr auch so große Fans von Sebastian Fitzeks Thrillern?