Ein Wochenende in London, England

Vorletztes Wochenende habe ich mit meiner Schwester und meiner Mama einen Städtetrip durch London gemacht. Die Reise dorthin war sehr strapaziös. Zumal wir von Frankfurt gestartet sind. Letztlich waren die Tage mit meiner Familie sehr schön, wenn auch zwei Tage in London einfach zu kurz sind.

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Also haben wir uns nicht speziell Sehenswürdigkeiten heraus gesucht, sondern sind einfach drauf los. Den ersten Tag haben wir uns in einem roten Doppeldecker gesetzt und uns bis zum hiesigen Einkaufscenter Westfield chauffieren lassen. Dort haben wir uns mit diversen Mitbringseln eingedeckt und in einem der Black Cabs zu unserer Unterkunft zurück bringen lassen.

Am darauffolgenden Tag haben wir uns entschlossen, eine Londoner Attraktion anzusehen und den Rest werden wir einfach Planlos durch die Straßen ziehen. Also los zum Tower of London, eine der berühmtesten Festungen der Welt . Welcher auch gerne in historischen Romanen als Kulisse verwendet wird und das Waffenlager, Gefängnis, Hinrichtungsstätte, Zoo und Juwelenhaus thematisiert.

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Nachdem wir uns dort einige der Räumlichkeiten angesehen haben, haben wir uns aufgemacht um noch etwas mehr dieser wunderschönen Stadt zu sehen: die Tower Bridge, das Monument – wobei ich hier 3/4 rauf, 1/4 wieder runter und mich dann doch heraufgetaut habe, was sich auf jeden Fall gelohnt hat! -, Bis Ben, the Shard und das London Eye. Auch wenn das London Eye auf meiner Liste steht, habe ich es dennoch nicht gemacht. Vielleicht auch, weil mir das Monument bereits gereicht hat. Beim nächsten Besuch, und der wird auf jeden Fall in Angriff genommen, werde ich mich in das London Eye trauen! Interessanter als das legendäre Riesenrad waren die Eichhörnchen, die dort in den Anlagen recht zutraulich gegraben und gesessen haben. Zum Glück habe ich mir am Morgen eine Tüte Nüsse gekauft und diese in der Jackentasche verstaut. Daraus habe ich eines der Eichhörnchen ein paar zugeworfen, die gleich vernascht und verbuddelt wurden. Bis dieses gemerkt hatte, woher die Nüsse kamen, ist es prompt auf mich zu und auf meine Jacke in Richtung der Tasche mit den Nüssen gekrabbelt. Von den Nüssen hat es dort nichts abbekommen, aber ein paar Streicheleinheiten hat es über sich ergehen lassen.

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Anschließend sind wir weiter um die Hochhäuser gezogen, vorbei an Pubs, Konditoreien und unter anderem auch einem Hutmacher (nennt man die tatsächlich so?). Witzigerweise sind wir auch auf einen Pub gestoßen, der The Matter Hat heißt. Dort sind wir rein, haben drei verschiedene Biere ausprobiert und das englische Essen. Fish and Ships schmecken doch recht fettig und der Nachtisch: ein Brownie, ebenfalls fettig, schokoladig und dazu eine Toffee-Eiskugel. Nicht besonders lecker, aber nach dem Zuckerentzug wohl kein Wunder. Da habe ich mir überlegt, eine Liste mit Dingen, die man in London erlebt haben sollte, zu schreiben, den ich in den nächsten Tagen veröffentlichen möchte.

Die kleinen Dinge zu Weihnachten

Schon wenn im September die ersten Lebkuchen oder Marzipan-Kartoffeln in den Regalen angeboten werden, stelle ich mich auf die kommenden gemütlichen Adventstage ein und grüble über passende Geschenke für Familie und Freunde. Dann verbringe ich die Abende mit einer Tasse Tee mit Spekulatius, dabei einem Weihnachtsroman oder nur einem Roman und dem Duft von Zimt und Orangen. Und schon wieder schwelge ich in Gedanken an die letzten Wochen.

Am ersten Advent wird die Wohnung geschmückt. Lichter und Kerzen überall. Einem selbstgemachten Adventskranz und lauter Weihnachtsmänner und Rentiere in roten Jacken. Ein Adventskalender gefüllt mit der Nuss-Edition von Ferrero: Rocher, Küsschen und weißen Küsschen für Thomas und verschiedene Bio-Tee-Sorten für mich. Am Samstag vor dem zweiten Advent werden Ideen und Weihnachtsgeld in Geschenke umgesetzt. Übrigens schauen wir uns auch nach einer neuen Weihnachtskugel Ausschau, eine für jedes gemeinsame Weihnachtsfest. Dieses Jahr einen Sturmtrupplerkopf aus Star Wars. Und die Geschenke? Für jeden das hoffentlich passende. Tickets für ein Basketballspiel für Papa, ein Wochenende in London diesmal für Mama, Erlebnisgutscheine fürs Zorbing und Flying Fox in Österreich für die Schwester. Und die KitchenAid-Küchenmaschine für Thomas und mich. Und nicht zu vergessen: Schwiegereltern, Freunde und Arbeitskollegen. Nachdem wir den schönsten Weihnachtsbaum ausgesucht, aufgestellt und geschmückt haben, verbringen wir den dritten Advent in der Küche. Backen Johannisbeeren-Kulleraugen, Kokos-Aprikosen-Kipferl und Zimt-Nuss-Makronen. Und naschen die Reste vom Löffel. Den Weihnachtsmarkt besuchen wir am letzten Adventstag und probieren uns durch die vielen Glühwein- und Essensstände. Geräucherter Lachs im Remouladen-Brötchen und gebackener Camembert mit Preiselbeeren. Die Lebkuchen und Spekulatius beim Glühwein zählen wir mal nicht dazu.

Den Heiligen Abend haben wir in diesem Jahr allein gefeiert, ohne Familie. Bei Fondue mit Hähnchen- und Rindfleisch, einer kleinen Salatbeilage, Brot und unserem Kaktus mit Spießen aus Weintrauben, Salami und Käse haben wir es uns so richtig gut gehen lassen. Natürlich auch mit einem schönen halbtrockenen Rotwein. Abgerundet durch einen typischen Weihnachtsklassiker: Weihnachten in Manhattan, wie auch an den Adventssonntagen. Unser Geschenk haben wir schon gegen Mittag ausgepackt. Schließlich mussten noch Brot und Brötchen für Morgen zum Frühstück gebacken werden. Somit konnten wir gleich testen, was die so alles kann. Und wir sind auf keinen Fall enttäuscht worden. Der Teig wird so schön durchgeknetet, dass ich jetzt schon nicht verstehen kann, wie wir bisher ohne auskommen konnten. Den darauffolgenden Morgen haben wir unsere Mütter und meine Schwester erwartet. Gut vorbereitet mit dem Brot und den Brötchen gab es außerdem für jeden Geschmack Lachs mit Dillsenfsauce, Roastbeef mit Gewürzgurken und verschiedene Platten mit Käse und Aufschnitt. Anschließend wurden bei einem Glas Baileys auf Eis die Geschenke verteilt. Im Anschluss ging es weiter mit Thomas und meiner Schwester zu Papa. Natürlich wird auch hier wieder gut und deftig aufgetischt mit Rouladen und allem was satt und fettig ist. Thomas‘ Papa wird uns Anfang Januar im nächsten Jahr besuchen. Nürnberg ist doch etwas zu weit. Dafür sind die Weihnachtstage doch zu kurz. Den letzten haben wir uns dann mit unseren Geschenken beschäftigt 🙂

Und so vergeht die Weihnachtszeit wieder. Und wir freuen uns das ganze nächste Jahr auf Weihnachten.

Wie verbringt ihr die Vor- und Weihnachtszeit? Ist es eher hektisch oder doch besinnlich. Worüber freut ihr euch am meisten – abgesehen von den Geschenken?

Wellness zu Hause selbst gemacht

Nach einem anstrengendem und ungemütlichen Arbeitstag brauche ich etwas Erholung und Entspannung. Denn durch den Dauerstress, leiden nicht nur meine Psyche als auch Körper. Folgen vom Stress sind neben Müdigkeit und Lustlosigkeit auch unreine Haut, brüchige Fingernägel und ungesundes Haar. Und um dem entgegen zu wirken und abzuschalten helfen mir oft ein Spaziergang an der frischen Luft, ein Entspannungsbad mit Schaum und Seifenblasen – und manchmal sogar ein Kleidungswechsel in die Jogginghose.

1. Störfaktoren abschalten
Um dem Alltag zu entkommen schalte ich alle Störfaktoren aus: Smartphone, Fernseher und Computer. Dazu zähle ich übrigens auch meinen Freund, den ich während dieser Zeit auf der Arbeit oder bei Freunden weiß.

2. Frische Luft tanken
Nach stundenlangen Sitzungen am Schreibtisch und Auto wird es Zeit für ein wenig Bewegung an der frischen Luft. Auch wenn es mich bei den kühlen Temperaturen Überwindung kostet, bringt es mir einen klaren Kopf. Schon 3.000 Schritte täglich helfen Konzentrationsprobleme und Stresshormone abzubauen.

3. Schaumschloss vorbereiten
Während ich das Badewasser auf eine Wassertemperatur zwischen 37 und 39 Grad regeln, bringe ich Kerzen zum Einsatz und lege Entspannungsmusik auf. Auch Aromen mit Wohlfühlduft wie Lavendel oder Orchidee dürfen nicht fehlen. Und letztlich die Entscheidung zwischen Schaumbad, Badesalz oder Badeöl. Wobei ich das Schaumbad auf Grund der hohen Schaumbildung bevorzuge.

4. Seifenblasenwelt erleben
Nachdem ich meinen Bademantel außer Reichweite gebracht habe und eine Gesichtsmaske aufgelegt habe, genieße ich etwa 20 bis 25 Minuten meinen Moment der Ruhe. Nicht länger, damit die Haut nicht unnötig strapaziert wird. Anschließend creme ich mich reichhaltig ein und lassen den Abend im Bademantel oder meiner Jogginghose ausklingen.

5. Verspannungen entgegenwirken
Nun widme ich mich meinen Füßen, die ich täglich beanspruche und eine Massage durchaus verdient haben. Zuerst lasse ich mir ein Fußbad mit etwas Lavendelöl ein. Und anschließend verwöhne ich diese noch mit einem Peeling und einer Creme, die ich langsam von der Ferse bis zu den Zehen einmassiere. Auch Arme und Beine und zu guter Letzt die Gesichtszüge lockere ich mit einer Feuchtigkeitscreme auf. Das tut gut!

6. Genussmoment für die Seele
Ausreichend Flüssigkeit muss ich nun zu mir nehmen. Etwa 1 bis 2 Liter in Form von Wasser, Tees und Smoothies. Und auch die Seele darf hierbei nicht zu kurz kommen, ein bisschen Naschen ist erlaubt. Nur keine Schokolade versteht sich, sondern leichte Ernährung wie Nüsse und getrocknetes Obst.

#205 Sieh dir alle Friends-Folgen an

Mindestens zehn Mal könnte ich diese Aufgabe schon abschließen. Ob auf deutsch oder englisch, die Serie läuft bei mir rauf und runter. Ich liebe sie einfach: Der Humor, die sympatischen Charakter – man kann jederzeit einsteigen und mitlachen. Besonders Chandler und Monika haben es mir angetan, ob als einzelne Personen oder als Paar. Meine liebsten Szenen könnt ihr euch hier anschauen:

Zum schreien, wie Joey Chandler immer wieder verkohlt und dieser darauf eingeht

 

Der Blick von Joey, wenn Chandler die Wohnung betritt, besonders ab 2:00 …

 

Einfach nur: „Yes, in prison!“

Das ist absolut mein Humor, der es auch schafft, die Zuschauer zum lachen zu bringen, ohne unter die Gürtellinie zu gehen. Beispielsweise wie bei How I Met Your Mother oder mittlerweile fast jeder Komödie. Aber das ist ein anderes Thema.

Interessant finde ich die Parallelen zu How I Met Your Mother: Eine Gruppe von Freunden, die in New York immer am selben Ort Zeit miteinander verbringen, Chandler und Barney mit ihrem kaputtem familiären Hintergrund und deren berufliche Tätigkeit für alle ein Fragezeichen bleibt, Ross und Rachel als auch Ted und Robin, die, vom Anfang der Geschichte bis zu deren jeweiligen Ende, zueinander finden, die kurzzeitigen Beziehungsdreiecke mit Joey und Barney, Ross und Red, die sich charakterlich überhaupt sehr ähneln und sich im beruflichen kaum unterscheiden, die zwanghaften Leiden von Lilly und Monica, das Kaufbedürfnis sowie der Putzzwang, und letztlich die etwas unkonventionelle Verführungsstrategie: Der nackte Mann, und nicht zu vergessen: Die Ananas!

Habt ihr euch die Serie bereits komplett angesehen? Und wie hat sie euch gefallen? Könnt ihr auch immer wieder reinschauen?

#038 Buche dir ein Wellnesswochenende

Letztes Jahr zu Weihnachten haben Thomas und ich von meinem Papa und meiner Schwester ein Wellnesswochenende geschenkt bekommen. Eigentlich hätten wir dieses schon im Frühjahr antreten können, mussten es aber auf Grund von anderen Terminen verschieben. Saunagänge und Massagen passen aber auch gut in den Herbst hinein. Vielleicht sogar besonders dann. …

Letztes Wochenende sind wir dann, nachdem wir Thomas‘ Papa in Nürnberg besucht haben, weiter zur zweitgrößten Insel Usedom in der südlichen Ostsee. Im Sommer ist es bestimmt noch schöner als jetzt schon in den Herbsttagen. Unsere Zeit haben wir allerdings hauptsächlich drinnen im Schwimmbad, diversen Saunen und mit Massagen verbracht.

Gebucht war eine Junior Suite im Nautic Hotel & Spa in Koserow. Sehr schön eingerichtet, sogar mit Küche. Somit hatten wir die Gelegenheit selbst zu kochen. Den ersten Tag haben wir im Schwimmbad verbracht, haben die Biosauna als auch die Infrarotwärme ausprobiert und letztlich eine Aroma-Rückenmassage bekommen. Am zweiten Tag ging es weiter mit der Finnischen Sauna, dem Dampfbad und dem Tepidarium. Die Hot Stone Rückenmassage war ein gelungener Abschluss.

Besonders gefallen haben mir das Tepidarium, welches ich mir auch gerne vor den Fernseher stellen würde, auch das Dampfbad hat mir sehr gefallen. Die Finnische Sauna dagegen war eher nicht meins, viel zu heiß. Mit kleinen Spaziergängen zwischendurch, einer Überfahrt nach Świnoujście (Swinemünde) in Polen und einem guten Buch während der Ruhezeiten eine gelungene Abwechslung. Und alles in allem ein sehr schöner und vor allem erholsamer Urlaub. Nur zu empfehlen! Und ein abgeschlossener Punkt auf meiner Liste!

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr euch bisher ein Wellnesswochenende gegönnt oder macht es sogar regelmäßig. Geht ihr gerne in Saunen oder reicht euch eine Massage?

Jeder fängt mal klein an

Und hiermit kommt noch ein Blog, einer zwischen den vielen Bekannten und Unbekannten. Einer der vielleicht auch versucht bekannt zu werden, aber vielmehr seine Träume und Wünsche aufschreiben möchte. Ja, das ist meiner. Meiner, den ich „Anwolkenkratzer“ genannt habe. Meiner, mit dem ich meiner sogenannten Löffelliste nachkommen, Bücher, die ich lese, digitalisieren und Themen die mich derzeit interessieren festhalten möchte. …

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