Wellness zu Hause selbst gemacht

Nach einem anstrengendem und ungemütlichen Arbeitstag brauche ich etwas Erholung und Entspannung. Denn durch den Dauerstress, leiden nicht nur meine Psyche als auch Körper. Folgen vom Stress sind neben Müdigkeit und Lustlosigkeit auch unreine Haut, brüchige Fingernägel und ungesundes Haar. Und um dem entgegen zu wirken und abzuschalten helfen mir oft ein Spaziergang an der frischen Luft, ein Entspannungsbad mit Schaum und Seifenblasen – und manchmal sogar ein Kleidungswechsel in die Jogginghose.

1. Störfaktoren abschalten
Um dem Alltag zu entkommen schalte ich alle Störfaktoren aus: Smartphone, Fernseher und Computer. Dazu zähle ich übrigens auch meinen Freund, den ich während dieser Zeit auf der Arbeit oder bei Freunden weiß.

2. Frische Luft tanken
Nach stundenlangen Sitzungen am Schreibtisch und Auto wird es Zeit für ein wenig Bewegung an der frischen Luft. Auch wenn es mich bei den kühlen Temperaturen Überwindung kostet, bringt es mir einen klaren Kopf. Schon 3.000 Schritte täglich helfen Konzentrationsprobleme und Stresshormone abzubauen.

3. Schaumschloss vorbereiten
Während ich das Badewasser auf eine Wassertemperatur zwischen 37 und 39 Grad regeln, bringe ich Kerzen zum Einsatz und lege Entspannungsmusik auf. Auch Aromen mit Wohlfühlduft wie Lavendel oder Orchidee dürfen nicht fehlen. Und letztlich die Entscheidung zwischen Schaumbad, Badesalz oder Badeöl. Wobei ich das Schaumbad auf Grund der hohen Schaumbildung bevorzuge.

4. Seifenblasenwelt erleben
Nachdem ich meinen Bademantel außer Reichweite gebracht habe und eine Gesichtsmaske aufgelegt habe, genieße ich etwa 20 bis 25 Minuten meinen Moment der Ruhe. Nicht länger, damit die Haut nicht unnötig strapaziert wird. Anschließend creme ich mich reichhaltig ein und lassen den Abend im Bademantel oder meiner Jogginghose ausklingen.

5. Verspannungen entgegenwirken
Nun widme ich mich meinen Füßen, die ich täglich beanspruche und eine Massage durchaus verdient haben. Zuerst lasse ich mir ein Fußbad mit etwas Lavendelöl ein. Und anschließend verwöhne ich diese noch mit einem Peeling und einer Creme, die ich langsam von der Ferse bis zu den Zehen einmassiere. Auch Arme und Beine und zu guter Letzt die Gesichtszüge lockere ich mit einer Feuchtigkeitscreme auf. Das tut gut!

6. Genussmoment für die Seele
Ausreichend Flüssigkeit muss ich nun zu mir nehmen. Etwa 1 bis 2 Liter in Form von Wasser, Tees und Smoothies. Und auch die Seele darf hierbei nicht zu kurz kommen, ein bisschen Naschen ist erlaubt. Nur keine Schokolade versteht sich, sondern leichte Ernährung wie Nüsse und getrocknetes Obst.

#185 Sieh dir eine Oper an

Letztes Wochenende, Samstag, konnte ich diesen Punkt auf meiner Liste abhaken, da Thomas mich für diese 4:45 (!) Stunden eingeladen hat. Nachdem er mir davon erzählte, dass wir uns ein Stück im Staatstheater anschauen werden, bin ich zuerst davon ausgegangen, dass es ein Theaterstück sein muss. Als ich einer Freundin davon erzählte, dass wir uns „Die Walküre“ von Richard Wagner anschauen, meinte sie, dass dies kein Theaterstück, sondern eine Oper sei – und das es 4:45 Stunden andauern würde. Da musste ich dann nochmal nachhaken, ob er sich tatsächlich eine Oper ansehen würde. Ich war der Meinung, dass er in der Vergangenheit eher Bemerkungen gemacht hatte, dass er sich lieber zehnmal Dirty Dancing in einem Rutsch ansehen würde, als eine Oper zu besuchen. Letztlich wusste er, dass es eine Oper ist – zumindest sagt er das.

Und zum Stück selbst: „Die Walküre“ mit Text und Musik von Richard Wagner spielt und bildet zusammen mit „Das Rheingold“, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ die Operntetralogie „Der Ring des Nibelungen“ und wurde zuerst aufgeführt 1870 in München. Die Geschichte einmal kurz gefasst: Im ersten Aufzug findet Sieglinde ihren Zwillingsbruder; Hunding findet seinen Feind in seinem eigenen Haus; Siegmund findet das Schwert Nothung. Weiter im zweiten siegt Fricka über Wotan; Brünhilde missachtet Wotans Gebot; Siegmund stirbt. Und im dritten und letzten Aufzug sieht man den Walkürenritt; Sieglinde flieht mit dem Schwert Nothung; Brünhilde schläft im Feuerreif.

Und meine Meinung dazu? Der Opernsaal selbst ist schon einen Einblick wert. Der Zuschauerraum mit Parkett- und Logenplätzen passend gehalten in gold und rot. Lange warten mussten wir auf die Aufführung nicht. In wenigen Minuten konnte man die ersten Stimmen hören. Ganz anders als im Theater wird hier nur gesungen – und in diesem Fall in Altdeutsch mit Untertitel. Ich fand es zugleich sehr schön, aber gewöhnungsbedürftig. Denke aber, dass ich wieder hingehen würde.

Wart ihr bisher schon in einer Oper? Hat es euch gefallen? Und welches Stück habt ihr euch angesehen oder könnt es sogar empfehlen?