Ein Wochenende in London, England

Vorletztes Wochenende habe ich mit meiner Schwester und meiner Mama einen Städtetrip durch London gemacht. Die Reise dorthin war sehr strapaziös. Zumal wir von Frankfurt gestartet sind. Letztlich waren die Tage mit meiner Familie sehr schön, wenn auch zwei Tage in London einfach zu kurz sind.

FotoJet (4)

Also haben wir uns nicht speziell Sehenswürdigkeiten heraus gesucht, sondern sind einfach drauf los. Den ersten Tag haben wir uns in einem roten Doppeldecker gesetzt und uns bis zum hiesigen Einkaufscenter Westfield chauffieren lassen. Dort haben wir uns mit diversen Mitbringseln eingedeckt und in einem der Black Cabs zu unserer Unterkunft zurück bringen lassen.

Am darauffolgenden Tag haben wir uns entschlossen, eine Londoner Attraktion anzusehen und den Rest werden wir einfach Planlos durch die Straßen ziehen. Also los zum Tower of London, eine der berühmtesten Festungen der Welt . Welcher auch gerne in historischen Romanen als Kulisse verwendet wird und das Waffenlager, Gefängnis, Hinrichtungsstätte, Zoo und Juwelenhaus thematisiert.

FotoJet

FotoJet (1)

Nachdem wir uns dort einige der Räumlichkeiten angesehen haben, haben wir uns aufgemacht um noch etwas mehr dieser wunderschönen Stadt zu sehen: die Tower Bridge, das Monument – wobei ich hier 3/4 rauf, 1/4 wieder runter und mich dann doch heraufgetaut habe, was sich auf jeden Fall gelohnt hat! -, Bis Ben, the Shard und das London Eye. Auch wenn das London Eye auf meiner Liste steht, habe ich es dennoch nicht gemacht. Vielleicht auch, weil mir das Monument bereits gereicht hat. Beim nächsten Besuch, und der wird auf jeden Fall in Angriff genommen, werde ich mich in das London Eye trauen! Interessanter als das legendäre Riesenrad waren die Eichhörnchen, die dort in den Anlagen recht zutraulich gegraben und gesessen haben. Zum Glück habe ich mir am Morgen eine Tüte Nüsse gekauft und diese in der Jackentasche verstaut. Daraus habe ich eines der Eichhörnchen ein paar zugeworfen, die gleich vernascht und verbuddelt wurden. Bis dieses gemerkt hatte, woher die Nüsse kamen, ist es prompt auf mich zu und auf meine Jacke in Richtung der Tasche mit den Nüssen gekrabbelt. Von den Nüssen hat es dort nichts abbekommen, aber ein paar Streicheleinheiten hat es über sich ergehen lassen.

FotoJet (3)

Anschließend sind wir weiter um die Hochhäuser gezogen, vorbei an Pubs, Konditoreien und unter anderem auch einem Hutmacher (nennt man die tatsächlich so?). Witzigerweise sind wir auch auf einen Pub gestoßen, der The Matter Hat heißt. Dort sind wir rein, haben drei verschiedene Biere ausprobiert und das englische Essen. Fish and Ships schmecken doch recht fettig und der Nachtisch: ein Brownie, ebenfalls fettig, schokoladig und dazu eine Toffee-Eiskugel. Nicht besonders lecker, aber nach dem Zuckerentzug wohl kein Wunder. Da habe ich mir überlegt, eine Liste mit Dingen, die man in London erlebt haben sollte, zu schreiben, den ich in den nächsten Tagen veröffentlichen möchte.

#025 Halte „sieben Wochen ohne …“ durch

Angefangen oder aufgehört, von welcher Seite man es auch betrachten mag, habe ich mit dem Zucker oder meine Enthaltsamkeit dem gegenüber am 1. Januar. Und aufgehört und gleichzeitig weitergemacht am 19. Februar.

Sieben Wochen auf Zucker verzichten. Keine Schokolade, Gummibärchen und Gebäck. So schwer kann das doch nicht sein, dachte ich bei mir. Dafür dann aktiver, gesünder und fitter jeden Tag genießen. Zumindest war das mein Vorsatz. Ganz so einfach war es dann doch nicht. Nachdem ich Anastasia Zampounidis mit Für immer Zuckerfrei ein wenig durchgeblättert habe, wusste ich bereits, dass nicht nur Zucker Zucker ist, sondern noch ein paar weitere Begriffe warten:

alles was auf -zucker, -sirup, -dicksaft und -ose endet, Agavendicksaft, Apfelsüße, Dextrine, Frucktextrakt, Fruchtsaftkonzentrat, Fruchtsüße, Gerstenmalz, Gerstenmalzextrakt, Glykogen, Honig, Inulin, Joghurtpulver, Kandis, Magermilchpulver, Maltodextrine, Malzextrakt, Molkenerzeugnis, Molkenpulver, Raffinade, Süßmolkenpulver, Traubensüße, Vollmilchpulver, Weizendextrin

Somit konnte ich eigentlich die Hälfte wieder auspacken und nach Alternativen suchen. Mittlerweile esse ich zum Frühstück und auf der Arbeit selbstgebackenes Brot statt vom Bäcker, Knäckebrot mit Frischkäse und Kresse oder Gurke, gerne auch Tomate statt Toast mit Marmelade, das leckere Amaranth-Müsli mit Nüssen von Allos aus dem Biomarkt statt Kelloggs oder Vitalis und einem Naturjoghurt mit frischen Früchten wie Kiwi oder Orange statt eines Fruchtjoghurts oder Sahnejoghurts. Abends haben wir bisher immer frisch gekocht, allerdings wurden die passierten Tomaten aus der Dose gegen eine ohne Zucker aus dem Biomarkt eingetauscht und Senf oder Ketchup werden nicht mehr gebraucht.

Anfangs braucht es ein wenig Gewöhnung in die neue Ernährung, aber mittlerweile möchte ich garnicht mehr anders. Es schmeckt mir, meinem Partner und was natürlich nicht zu verachten ist, sind die vielen Vorteile, die diese ganze Ernährungsumstellung mit sich bringt: Normalerweise esse ich abends vor dem Fernseher gerne eine ganze Tafel Schokolade und wenn die leer ist, könnte es gleich die Nächste geben, bei Nüssen und Trockenfrüchten finde ich ein Ende und denke garnicht an die Süßigkeiten, die noch im Schrank liegen. Neben Migräne werde ich zwischendurch auch von Kopfschmerzen geplagt, mittlerweile haben sich diese Kopfschmerzen eingestellt. Die Migräne bleibt zwar, aber in abgeschwächter Form. Während der Arbeit muss ich mich nicht mehr mit Antriebslosigkeit oder dem Nachmittagstief herumschlagen, sondern bin den gesamten Tag über energiegeladen. Der Geschmack sensibilisiert und neutralisiert sich, sodass Obst, Gemüse und Nüsse als deutlich süßer empfunden werden. Abgerundet wird das Ganze mit einem reineren Hautbild und bisher habe ich tatsächlich 3,5 Kilo verloren. Fühlt sich klasse an!

Nachteile gibt es leider auch, denn nachdem ich diese sieben Wochen durchgestanden habe, habe ich es mit einem Vanilleeis in der Waffel ausprobiert und bekam prompt Kopfschmerzen und kurze Zeit später leichte Bauchschmerzen, wenige Tage darauf, nachdem ich ein Stück Butterkuchen probiert habe, bekam ich abends tierische Bauchkrämpfe. Also esse ich neben meiner Tasse Tee beim Lesen nun keine Kekse oder auch keinen Kuchen. Gestern haben wir uns Xucker Lite (Erythrit) bestellt. Mal ausprobieren, ob dieser als Alternative nur für das Gebäck taugt. Ansonsten reicht mir die Süße.

Habt ihr schon mehrere Wochen auf Zucker verzichtet? Oder worauf müsstet ihr eurer Meinung nach eher verzichten? Würdet ihr es auch weiter durchhalten?

Die Reise der Amy Snow von Tracy Rees

Als ihre beste Freundin Aurelia stirbt, bricht für Amy Snow eine Welt zusammen. Wie soll es nun weitergehen für sie als mittellose Frau im Jahr 1848? Doch Aurelia hat vorgesorgt: Am Tag der Beerdigung erhält Amy Snow einen Brief von ihrer Freundin. Aurelia schickt sie auf eine Reise quer durch England und zu all den Menschen, die ihr etwas bedeutet haben. Unterwegs erfährt Amy, welches schwere Geheimnis Aurelia ihr all die Jahre verschweigen musste, obwohl ihre Freundschaft darunter litt. Aber nun vertraut sich ihre Freundin ihr ein letztes Mal an. Es ist eine Reise zu Amy selbst und dem, was sie vom Leben will.

Mein Fazit: Dieser historisch fiktive Roman ist der damaligen Zeit im viktorianischen England entsprechend geschrieben. Eine spannende und gefühlvolle Reise einer tiefen Freundschaft. Unbedingt empfehlenswert!

„Das Happiness Projekt“ im Februar

Angekommen im Februar und somit dem nächsten Kapitel von Das Happiness Projekt Oder: Wie ich ein Jahr damit verbrachte, mich um meine Freunde zu kümmern, den Kleiderschrank auszumisten, Philosophen zu lesen und überhaupt mehr Freude am Leben zu haben von Gretchen Rubin. Der letzte Monat ging unheimlich schnell rum. Und einige Punkte des Themas Vitalität – Tanken Sie Energie, die ich bereits in meinem Beitrag Achtsamkeit, Happiness und zuckerfrei leben – Vorsätze für das neue Jahr angesprochen habe, habe ich sogar verinnerlichen können:

Beispielsweise gehe ich nun früher zu Bett, lese noch einen Augenblick und wache am nächsten Morgen ausgeruht mit 7 Stunden Schlaf auf. Nach etwa ein, zwei Wochen wurde mir bewusst, dass ich zum einen viel mehr Energie habe und ausgeglichener bin – oder liegt es vielleicht auch am Zuckerverzicht? Oder am Sport? Den betreibe ich nun (fast) täglich, aber nicht ganz so diszipliniert. Zumindest morgens nach dem Aufstehen grüße ich die Sonne und wenn ich vom Vor-, oder auch Vorvor-Tag keinen Muskelkater davon trage, stelle ich mich meinen Fitnessworkouts. Hinterher bin ich immer froh dem Schweinehund in den Hintern getreten zu haben. „Befreien Sie sich vom Ballast und machen Sie klar Schiff“. Ehrlich gesagt war mir diese Aufgabe die Liebste. An zwei Wochenenden aufgeteilt habe ich in Küche, Wohnzimmer, Büro, Schlafzimmer, Bad, Wc und auch im Abstellraum gewütet. Alle Schränke wurden leer gefegt und neu einsortiert. Türrahmen, Bilder, Lichtschalter und Steckdosen wurden entstaubt. Bad und Wc als auch der Fußboden in der gesamten Wohnung gewischt. Der Fensterputz gehört dagegen nicht gerade zu meinen liebsten Aufgaben und wurde damit als „unangenehme Aufgabe“ erledigt. Letztlich, wenn man es dann erst einmal anpackt, ist es doch recht schnell und einfach erledigt. Und über „seien Sie energiegeladener“ werde ich nächste Woche, wenn  die sieben Wochen ohne Zucker um sind und ich diese bis dahin auch durchgehalten habe, schreiben.

Nun zum Thema Ehe – Denken Sie an die Liebe, welches im Kapitel Februar angesprochen wird. Verheiratet bin ich zwar (noch) nicht, aber auf eine Beziehung kann man diese Punkte natürlich auch anwenden. Und mit sicherheit auch auf Freunde und Familie. „Hören Sie auf, herumzunörgeln“, dass wird Thomas sicher gefallen, wenn ich ihn nicht daran erinnere seinen Joghurtbecher in den Müll zu werfen oder seine Socken vor dem zu Bett gehen in den Wäschekorb zu werfen. „Erwarten Sie weder Lob noch Anerkennung“ wird mit Sicherheit nicht einfach sein. Schließlich mag ich es, wenn ich für mein tun gelobt werde. Und warum auch nicht? Wenn man sich in bestimmte Aufgaben hineingekniet hat, wovon auch in diesem Falle mein Partner etwas hat. Dennoch werde ich es ausprobieren. „Kämpfen Sie mit fairen Mitteln“, wenn ich darüber nachdenke, muss ich gestehen, dass es doch Momente gibt in denen ich streit suche, obwohl ich weiss, dass Thomas der Letzte ist, der ihn verdient. „Laden Sie Ihre Problemchen nicht bei Ihrem Partner ab“. In diesem Punkt bin ich der Ansicht, dass der Partner doch zum einen da ist, um sich die Probleme anzuhören und diese eventuell zu lösen. Wenn meiner mir seine nicht anvertraut, wäre ich eher enttäuscht, als zufrieden. „Zeigen Sie Ihre Liebe“, dass mag ich gerne und mache ich hin und wieder: Kaufe ihm Süßigkeiten, die er gerne mag, wenn ich Marvel-Comics finde bringe ich ihm welche mit und schicke ihm ein Hörbuch über Audible, welches in interessieren könnte.

Wie steht ihr zu diesem Thema im Allgemeinen und zu jedem Punkt im Besonderen? Mit welchen unfairen Mitteln kämpft ihr? Und wie zeigt ihr eure Liebe?

Meine Vorsätze für das neue Jahr

Jedes Jahr ist es das Gleiche. Jeder nimmt sich vor sich gesünder zu ernähren, sich mehr zu bewegen oder schlechte Angewohnheiten abzulegen. Sei es mit dem Rauchen aufzuhören oder weniger Süßigkeiten zu sich zu nehmen. Und letztlich werden diese Vorsätze, wenn nicht im Gleichen, dann im darauffolgenden Monat wieder verworfen.

Normalerweise nehme ich mir solche Vereinbarungen zum Jahreswechsel nicht vor. Da ich allerdings so schöne Weihnachtsgeschenke bekommen habe, habe ich mir gedacht, diese Gelegenheit zu nutzen und diese nicht einfach berührt ins Regal abzustellen.

Mit dem gebundenen Ringbuch 365 Wege zur Achtsamkeit – Wertvolle Tipps für mehr Gelassenheit und Lebensfreude nehme ich mir an 365 Tagen im Jahr eine Aufgabe vor: Yoga-Übungen, Mandalas ausmalen und ein Gericht nachkochen. Immer eine Kleinigkeit, die einfach zu erfüllen und dennoch für mehr Gelassenheit und Lebensfreude sorgt. Besonders freue ich mich schon auf die Häkelarbeiten.

Das Happiness Projekt Oder: Wie ich ein Jahr damit verbrachte, mich um meine Freunde zu kümmern, den Kleiderschrank auszumisten, Philosophen zu lesen und überhaupt mehr Freude am Leben zu haben von Gretchen Rubin habe ich bei einer Freundin entdeckt und mich danach umgesehen. Leider war es während unserer freien Tage, die wir letzten Sommer in Nürnberg verbracht haben, dort nicht zu bekommen, dafür lag es dann hübsch verpackt unter dem Weihnachtsbaum. Dieses Taschenbuch ist in zwölf Monate aufgeteilt. Diese behandeln bestimmte Themenbereiche: Vitalität, Ehe, Arbeit, Elternschaft, Freizeit, Freundschaft, Geld, Ewigkeit, Bücher, Achtsamkeit, Einstellung und Glück. Den Januar habe ich bereits begonnen: „Gehen Sie früher schlafen“ – statt der normalerweise sechs, fühle ich mich mit den nun sieben Stunden schlaf deutlich frischer und wacher. „Treiben Sie mehr Sport“ – für mehr Sport und Bewegung habe ich mir vorgenommen jeden Morgen etwa 10 – 20 Minuten Yoga zu machen.

Und an zwei, drei Abenden in der Woche habe ich mir entweder Pilates oder Step & Dance vorgenommen. Bisher macht es mir großen Spaß. Und den Vertrag im Fitnessstudio habe ich auch schon gekündigt.

„Befreien Sie sich von Ballast und machen Sie klar Schiff“. Und weil das so wunderbar funktioniert mache ich das etwa ein-, zweimal im Jahr. Da werden dann die DVDs aussortiert, die eh niemand schaut, die Bücher, die eh niemand liest und Kleider bzw. Hosen, die eh niemand mehr anzieht. Auch in der Küche und dem Abstellraum schmeiße ich allen Unsinn raus. Obwohl eigentlich gar nicht so viel dazu kommt. Dennoch finde ich es sehr befreiend, und außerdem kann man anderen damit auch eine Freude machen. Die Dinge, die wir nicht mehr gebrauchen werden entweder über Tauschticket gegen andere Bücher und DVDs eingetauscht, oder an Oxfam gespendet. Oxfam ist ein internationaler Verbund von verschiedenen Hilfs- und Entwicklungsorganisationen und arbeitet weltweit dafür, dass sich Menschen in armen Ländern nachhaltige und sichere Existenzgrundlagen schaffen können, Zugang zu Bildung, gesundheitlicher Versorgung, Trinkwasser und Hygiene-Einrichtungen sowie Unterstützung bei Krisen und Katastrophen erhalten.

„Packen Sie eine unangenehme Aufgabe an“. Nun schiebe ich den Fensterputz schon seit fast einem Jahr vor mir her. Ich denke, damit werde ich diesen Punkt abhaken können.

„Seien Sie energiegeladener“. Mein Stichwort für das dritte und somit letzte Buch:

Für immer zuckerfrei – schlank, gesund und glücklich ohne das süße Gift von Anastasia Zampounidis ist ein broschierter Ratgeber mit allen nützlichen Informationen dem Zucker zu entsagen. Nun habe ich mir vorgenommen bezüglich meiner Bucket-List-Aufgabe #025 Halte „sieben Wochen ohne …“ durch eben sieben Wochen auf Zucker zu verzichten. Seit dem 2. Januar enthalte ich mich nun. Einige Stimmungsschwankungen konnten ich und Andere schon merken. Und der Blick zur Keksdose ist noch da, aber der Wille durchzuhalten ist stärker. Nach Ablauf der sieben Wochen werde ich berichten, ob ich es geschafft habe und wie es mir damit erging.

Was habt ihr euch für das neue Jahr vorgenommen? Habt ihr bisher durchgehalten? Und habt ihr euch auch einmal überlegt, sieben Wochen ohne etwas durchzuhalten?

#168 Versuche dich im Skifahren oder Snowboarden

Unseren kleinen Skiurlaub über die Silvesterfeiertage haben wir schon im Januar gebucht. Zum Glück, ansonsten wären wir sicher nirgends mehr unter gekommen.

Da wir den Mittwoch, Donnerstag und Freitag zwischen den Feiertagen noch arbeiten mussten, sind wir am Freitag direkt nach Feierabend losgefahren. Solch einen Ausflug haben sich anscheinend mehr überlegt, die Autobahn war ziemlich verstopft und wir kamen kaum voran. Und selbstverständlich hat es genau in diesem Augenblick angefangen zu schneien. Als wir dann gegen 20:30 Uhr endlich angekommen sind, war von der Rezeption niemand zu sehen. Ich habe mich schon im Auto schlafen sehen. Also haben wir die Notfallnummer des Hotels angerufen. Diese konnte uns dann Hilfestellung geben, wie wir an unsere Zimmerschlüssel kommen würden. Und meinte, alles andere wäre selbst erklärend. Dann mal rein in die Ferienwohnung.

Unsere Ferienwohnung war zwar sehr klein, aber absolut ausreichend. Jede Ecke voll ausgenutzt. Zuallererst haben wir unsere Koffer ausgepackt und etwas zu Essen gekocht, denn die Zeit dafür hatten wir bisher nicht. Anschließend haben wir Agricola – Die Bauern und das liebe Vieh ausprobiert. Seither habe ich dieses Brettspiel für mich entdeckt – auch wenn ich jedes Mal verloren habe. Dennoch macht es mir Spaß. Also haben wir am darauffolgenden Tag nach dem Frühstück gleich weiter gespielt. Könnte auch daran gelegen haben, dass ich mich plötzlich doch nicht auf die Skipiste getraut habe. Letzten Endes habe ich mich dann doch aufgerafft und wir sind los um uns unsere Skier auszuleihen. Danach hatten wir noch eine Stunde Zeit zum fahren, die aber völlig ausgereicht hat.

Auf der Strecke unweit unserer Ferienwohnung haben wir unsere Ausrüstung angezogen. Nach einigen Minuten – es könnten auch Stunden gewesen sein – sind wir losgelaufen beziehungsweise Thomas ist losgelaufen (das letzte Mal vor 13 Jahren eine Woche mit Skischule) und ich (das letzte Mal vor vier Jahren zwei Tage ohne Skischule) bin sozusagen langsam runtergerutscht. Ich wollte erstmal reinkommen und ausprobieren. Also ist Thomas schon voran. Und ich dachte mir, er wartet bestimmt unten. Also habe ich auf dem mittleren abschüssigen Teil meine Skier ausgezogen, bin „runtergerannt“ und habe sind unten wieder angezogen. Ganz stolz stand ich dort unten um Thomas, sobald er wieder hier ankommt, zu zeigen, dass ich es geschafft habe. Also habe ich gewartet und gewartet. Dann fuhr ein Rettungswagen auf Skiern am Ende der Piste entlang, mit Blaulicht. In Panik, dass es Thomas erwischt hätte, bin ich auf meinen Skiern nach unten gefahren um nach ihm zu suchen. Aber nichts zu sehen. Nach kurzem Warten ist Thomas dann doch aufgetaucht. Er dachte ebenfalls, dass der Rettungswagen wegen mir unterwegs war. Erleichtert haben wir uns noch eine Runde getraut bis die Lifte dann geschlossen wurden. Aber besonders viel Spaß hat es mir nicht gemacht, sodass ich den nächsten Tag nicht ganz scharf drauf war nochmal runter zu fahren.

Dennoch sind wir diesmal früh aufgestanden und nach dem Frühstück gleich los. Diesmal ging es besser. Drei, vier Mal habe ich dieselbe Strecke vom Vortag genommen und bin sogar den abschüssigen Teil runter gefahren, ohne den Boden mit meinem Gesicht zu berühren. Da hat es mich dann doch gepackt und ich wollte was anderes ausprobieren. Also sind wir zum nächsten Lift. Zuerst haben wir eine Kleinigkeit gegessen und weißen Glühwein getrunken. Gut gestärkt ging es dann eine deutlich längere Piste hinunter. Das hat sogar richtig Spaß gemacht. Leider haben wir uns nur ein Ticket für 3 Fahren besorgt und haben uns gesagt, dass es dann doch genug sei. Und wir wollten uns noch etwas für den Silvesterabend suchen. Am Vorabend sind wir auf der Suche nach einer Pizzeria durch Winterberg spaziert. Es war kaum Möglich einen Platz zu bekommen. Aber mit ein wenig Geduld haben wir dann doch einen Tisch für zwei bekommen. Dort haben wir uns jeder eine Pizza mit einem Bierkrug gegönnt. Anschließend gab es dann noch Eisbecher. Heute haben wir uns dann gedacht, kochen wir selbst und gehen anschließend raus. Doch das Wetter war nicht gerade einladend. Schließlich haben wir noch ein, zwei Runden Agricola gespielt, ein wenig fern gesehen: Knaller Frauen, Knaller Kerle und Rabenmütter und haben uns das Feuerwerk von innen angesehen. Mit einer wirklich schönen Aussicht. So ziemlich jedes Hotelfeuerwerk konnten wir sehen. Es war sehr, sehr schön.

Nächstes Jahr würden wir diesen Kurzurlaub gern wiederholen, je nachdem, ob die Feiertage das zulassen. Jetzt auf jeden Fall bin ich froh wieder Zuhause zu sein und nicht Neujahr mit einem Kater zu beginnen.

Seid ihr schon mal Ski gefahren? Wenn nicht, würdet ihr es gern ausprobieren? Und wie sahen eure Silvestertage aus?

Die kleinen Dinge zu Weihnachten

Schon wenn im September die ersten Lebkuchen oder Marzipan-Kartoffeln in den Regalen angeboten werden, stelle ich mich auf die kommenden gemütlichen Adventstage ein und grüble über passende Geschenke für Familie und Freunde. Dann verbringe ich die Abende mit einer Tasse Tee mit Spekulatius, dabei einem Weihnachtsroman oder nur einem Roman und dem Duft von Zimt und Orangen. Und schon wieder schwelge ich in Gedanken an die letzten Wochen.

Am ersten Advent wird die Wohnung geschmückt. Lichter und Kerzen überall. Einem selbstgemachten Adventskranz und lauter Weihnachtsmänner und Rentiere in roten Jacken. Ein Adventskalender gefüllt mit der Nuss-Edition von Ferrero: Rocher, Küsschen und weißen Küsschen für Thomas und verschiedene Bio-Tee-Sorten für mich. Am Samstag vor dem zweiten Advent werden Ideen und Weihnachtsgeld in Geschenke umgesetzt. Übrigens schauen wir uns auch nach einer neuen Weihnachtskugel Ausschau, eine für jedes gemeinsame Weihnachtsfest. Dieses Jahr einen Sturmtrupplerkopf aus Star Wars. Und die Geschenke? Für jeden das hoffentlich passende. Tickets für ein Basketballspiel für Papa, ein Wochenende in London diesmal für Mama, Erlebnisgutscheine fürs Zorbing und Flying Fox in Österreich für die Schwester. Und die KitchenAid-Küchenmaschine für Thomas und mich. Und nicht zu vergessen: Schwiegereltern, Freunde und Arbeitskollegen. Nachdem wir den schönsten Weihnachtsbaum ausgesucht, aufgestellt und geschmückt haben, verbringen wir den dritten Advent in der Küche. Backen Johannisbeeren-Kulleraugen, Kokos-Aprikosen-Kipferl und Zimt-Nuss-Makronen. Und naschen die Reste vom Löffel. Den Weihnachtsmarkt besuchen wir am letzten Adventstag und probieren uns durch die vielen Glühwein- und Essensstände. Geräucherter Lachs im Remouladen-Brötchen und gebackener Camembert mit Preiselbeeren. Die Lebkuchen und Spekulatius beim Glühwein zählen wir mal nicht dazu.

Den Heiligen Abend haben wir in diesem Jahr allein gefeiert, ohne Familie. Bei Fondue mit Hähnchen- und Rindfleisch, einer kleinen Salatbeilage, Brot und unserem Kaktus mit Spießen aus Weintrauben, Salami und Käse haben wir es uns so richtig gut gehen lassen. Natürlich auch mit einem schönen halbtrockenen Rotwein. Abgerundet durch einen typischen Weihnachtsklassiker: Weihnachten in Manhattan, wie auch an den Adventssonntagen. Unser Geschenk haben wir schon gegen Mittag ausgepackt. Schließlich mussten noch Brot und Brötchen für Morgen zum Frühstück gebacken werden. Somit konnten wir gleich testen, was die so alles kann. Und wir sind auf keinen Fall enttäuscht worden. Der Teig wird so schön durchgeknetet, dass ich jetzt schon nicht verstehen kann, wie wir bisher ohne auskommen konnten. Den darauffolgenden Morgen haben wir unsere Mütter und meine Schwester erwartet. Gut vorbereitet mit dem Brot und den Brötchen gab es außerdem für jeden Geschmack Lachs mit Dillsenfsauce, Roastbeef mit Gewürzgurken und verschiedene Platten mit Käse und Aufschnitt. Anschließend wurden bei einem Glas Baileys auf Eis die Geschenke verteilt. Im Anschluss ging es weiter mit Thomas und meiner Schwester zu Papa. Natürlich wird auch hier wieder gut und deftig aufgetischt mit Rouladen und allem was satt und fettig ist. Thomas‘ Papa wird uns Anfang Januar im nächsten Jahr besuchen. Nürnberg ist doch etwas zu weit. Dafür sind die Weihnachtstage doch zu kurz. Den letzten haben wir uns dann mit unseren Geschenken beschäftigt 🙂

Und so vergeht die Weihnachtszeit wieder. Und wir freuen uns das ganze nächste Jahr auf Weihnachten.

Wie verbringt ihr die Vor- und Weihnachtszeit? Ist es eher hektisch oder doch besinnlich. Worüber freut ihr euch am meisten – abgesehen von den Geschenken?

#200 Lausche einer Lesung eines neuen Bestsellers & #199 Ein Buch vom Autoren signieren lassen

Am Dienstag sind Thomas und ich nach Sulingen zum Stadttheater Sulingen gefahren. Seit Wochen freuen wir uns auf die Krimi-Lesung mit dem besten deutschen Autoren des Psychothrillers Sebastian Fitzek. Und gleich zwei Aufgaben konnte ich an einem Abend erledigen.

Beim Betreten des Stadttheaters haben wir schon Schwierigkeiten aus der Tür zu kommen. Es gibt kaum noch Platz. Die Lesung ist bis auf den letzten Platz ausverkauft. Letztlich schaffen wir doch einige wenige Schritte. Es wird Orangensaft und Sekt gereicht. Ich nehme mir einen Orangensaft. Zu unserer linken steht ein Verkaufsstand. Neben dem neuesten Werk „Flugangst 7A“, der heute vorgestellt wird, stehen weitere Bände von Sebastian Fitzek zum Verkauf, sowie das Brettspiel, welches erst vor kurzem auf den Markt gekommen ist. Leider bin ich absolut kein Bargeldmensch und die nächste Bank, der meine Bankkarte angehört zu weit entfernt, sodass ich mich für einen späteren Kauf entscheide.

20:00 Uhr. Es geht los. Die Lesung beginnt. Alle setzen sich auf ihre Plätze. Dann wird es ruhiger und der Veranstalter, der Kreissparkasse Diepholz, der diesen Abend in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Sulingen und dem Radio Bremen organisiert haben, richtet ein paar Worte an seine Gäste bis schließlich Sebastian Fitzek unter großem Applaus auf die Bühne kommt. Abwechselnd beantwortet er Fragen von der Moderatorin und liest einige Passagen aus seinem neuen Buch.

Nach eineinhalb informativen und amüsanten Stunden durfte man den Autoren auch um ein Autogramm oder ein gemeinsames Bild bitten, wenn man sich denn die Zeit dafür nehmen möchte. Natürlich haben wir das und Thomas hat auch sein Autogramm und sogar ein Foto mit Sebastian Fitzek gemacht. Dieses prangt nun auf seinem Smartphone als Sperrbildschirm und wird stolz herumgezeigt. Alles in allem ein sehr gelungener Abend und dafür würde ich sogar weiter fahren als Sulingen.

Welchen Autoren habt ihr schon getroffen? Habt ihr alle Bücher unterm Arm signieren lassen? Und seid ihr auch so große Fans von Sebastian Fitzeks Thrillern?

#003 Schaffe dir etwas Teures an ohne schlechtes Gewissen

Neun Jahre hat mich mein kleiner Lupo nun schon überall hingefahren Egal, wohin ich auch wollte. Obwohl, vielleicht ist das etwas übertrieben – denn aus Niedersachsen hinaus hätte ich mich nun doch nicht getraut. Jeden Tag hat er allerdings 60 Kilometer zur Arbeit hin und wieder zurück legen müssen und dabei kamen letztlich über 250.000 Kilometer zusammen. Die Hälfte von mir.

Im Sommer hat er es dann doch nicht nach Hause geschafft. Bei einem stürmischen Sommerunwetter, während die Straßen etwas überschwemmt und man vor lauter Regen kaum noch etwas sehen konnte, wurde es ihm dann doch Zuviel. Also blieb er mitten auf der Straße stehen und wollte auch nach wiederholtem Neustart nicht von der Stelle. Also habe ich beim Abschleppdienst angerufen, die mein Auto wieder zur Arbeit brachten und Thomas mich nach Hause.

Am nächsten Tag habe ich mir schon Gedanken um ein neues Auto gemacht. Als ich auf der Arbeit meinen allerdings gestartet habe, war es, als wäre nichts gewesen. Dennoch habe ich mich entschieden mich zu trennen und mich am Wochenende um ein neues zu kümmern.

Zuerst haben wir uns einen Toyota Aygo angesehen, der zum einen von außen zwar schick aussah, aber von innen, als ob er bei einem Unfall nicht besonders viel Knautschzone hat. Und zudem fuhr er sich sehr unruhig. Allerdings waren die Konditionen, die uns der Verkäufer angeboten hat, sehr gut. Der Service im Gegensatz zu den anderen Autos, die noch auf dem Plan standen, ebenfalls. Danach haben wir den aktuellen Nachfolger meines Autos getestet, den VW Up!. Trotz Anmeldung gab es keine roten Kennzeichen, der Betriebshof des Händlers konnte schon einen guten Eindruck vermitteln. Deutlich besser als der Aygo, aber etwas Abwechslung zum Lupo durfte es dann doch sein. Letztendlich stand der Opel Adam auf unserem Plan. Dadurch, dass es ein Opel war, hat Thomas‘ das Auto auf den letzten Platz setzen lassen. Aber nur bis er das Auto selbst auch fahren durfte. Dann musste erstmal angehalten und begutachtet werden: Sitzheizung, Lenkradheizung, Bluetooth (perfekt für Hörbücher) und Einparkhilfe (nicht, dass ich nicht parken könnte!). Als wir zum Händler wieder rein sind, musste ich Thomas erstmal in die Seite boxen, damit er nicht mit seinem grinsen uns die Chance zum Handeln verbaut. Was glaubt ihr also was es geworden ist? Klar, der Adam! Und bis heute bin ich sehr zufrieden und bereue bestimmt nicht, dass er deutlich teurer als die anderen beiden war.

Was war das Teuerste, was du dir zugelegt hast? Hast du deswegen ein schlechtes Gewissen? War es auch notwendig?

Wellness zu Hause selbst gemacht

Nach einem anstrengendem und ungemütlichen Arbeitstag brauche ich etwas Erholung und Entspannung. Denn durch den Dauerstress, leiden nicht nur meine Psyche als auch Körper. Folgen vom Stress sind neben Müdigkeit und Lustlosigkeit auch unreine Haut, brüchige Fingernägel und ungesundes Haar. Und um dem entgegen zu wirken und abzuschalten helfen mir oft ein Spaziergang an der frischen Luft, ein Entspannungsbad mit Schaum und Seifenblasen – und manchmal sogar ein Kleidungswechsel in die Jogginghose.

1. Störfaktoren abschalten
Um dem Alltag zu entkommen schalte ich alle Störfaktoren aus: Smartphone, Fernseher und Computer. Dazu zähle ich übrigens auch meinen Freund, den ich während dieser Zeit auf der Arbeit oder bei Freunden weiß.

2. Frische Luft tanken
Nach stundenlangen Sitzungen am Schreibtisch und Auto wird es Zeit für ein wenig Bewegung an der frischen Luft. Auch wenn es mich bei den kühlen Temperaturen Überwindung kostet, bringt es mir einen klaren Kopf. Schon 3.000 Schritte täglich helfen Konzentrationsprobleme und Stresshormone abzubauen.

3. Schaumschloss vorbereiten
Während ich das Badewasser auf eine Wassertemperatur zwischen 37 und 39 Grad regeln, bringe ich Kerzen zum Einsatz und lege Entspannungsmusik auf. Auch Aromen mit Wohlfühlduft wie Lavendel oder Orchidee dürfen nicht fehlen. Und letztlich die Entscheidung zwischen Schaumbad, Badesalz oder Badeöl. Wobei ich das Schaumbad auf Grund der hohen Schaumbildung bevorzuge.

4. Seifenblasenwelt erleben
Nachdem ich meinen Bademantel außer Reichweite gebracht habe und eine Gesichtsmaske aufgelegt habe, genieße ich etwa 20 bis 25 Minuten meinen Moment der Ruhe. Nicht länger, damit die Haut nicht unnötig strapaziert wird. Anschließend creme ich mich reichhaltig ein und lassen den Abend im Bademantel oder meiner Jogginghose ausklingen.

5. Verspannungen entgegenwirken
Nun widme ich mich meinen Füßen, die ich täglich beanspruche und eine Massage durchaus verdient haben. Zuerst lasse ich mir ein Fußbad mit etwas Lavendelöl ein. Und anschließend verwöhne ich diese noch mit einem Peeling und einer Creme, die ich langsam von der Ferse bis zu den Zehen einmassiere. Auch Arme und Beine und zu guter Letzt die Gesichtszüge lockere ich mit einer Feuchtigkeitscreme auf. Das tut gut!

6. Genussmoment für die Seele
Ausreichend Flüssigkeit muss ich nun zu mir nehmen. Etwa 1 bis 2 Liter in Form von Wasser, Tees und Smoothies. Und auch die Seele darf hierbei nicht zu kurz kommen, ein bisschen Naschen ist erlaubt. Nur keine Schokolade versteht sich, sondern leichte Ernährung wie Nüsse und getrocknetes Obst.